Nicht erst seit Stuttgart 21 gibt es eine Debatte über die Bürgerbeteiligung bei der Planung von großen Infrastrukturprojekten, in deren Rahmen es oft zu Konflikten zwischen den Bürgern und den Vorhabenträgern kommt. Martina Richwein, IFOK-Expertin für Bürgerbeteiligung, sieht einen Teil der Schuld in einer oft verspäteten Förderung der Bürgerbeteiligung, durch die die Bürger vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. In einem Gespräch im Rahmen des »Forums für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« vom 13.–15. September 2013 setzt sie sich für eine frühe Beteiligung ein und beschreibt die Vorteile einer solchen.